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Aus dem Magazin

Closed - Offen für DENIM Von wegen geschlossen!

Seit fast vierzig Jahren steht Closed für perfekt sitzende Jeans und hochwertige Basics. Die Beschwerde mit der Aktennummer 11 342 brachte zwei Franzosen jede Menge Ärger ein – aber sie markierte zugleich die Geburtsstunde der Marke Closed. Marithé und François Girbaud, die als Gründer des Stonewashed-Verfahrens gelten, mussten ihr Denimunternehmen Ça umbenennen und bewiesen Sinn für Humor: Ihr neues Label sollte Closed heissen, das englische Wort für geschlossen. Genau wie die Akte, mit deren Schliessung 1978 ein neues Kapitel begann.

Seit 2004 ist Closed in norddeutscher Hand und segelt seither auf einer internationalen Erfolgswelle. Von Hamburg aus vertreiben die Besitzer, die zuvor für grosse Namen wie Gucci und Prada tätig waren, ihre Denimkollektionen in der ganzen Welt. Gefertigt werden die Teile in Italien, besonderer Wert wird auf hochwertige Stoffe und faire Herstellungsbedingungen gelegt. Im Laufe der Jahre haben Strickwaren, Schuhe und Accessoires das Sortiment ergänzt, Bestseller ist jedoch immer noch die Jeans Pedal Pusher. Der «Pedalentreter» ist angelehnt an die Uniform von Fahrradkurieren. Sein Markenzeichen sind wie bei allen Closed-Hosen die X-Pockets, die im Winkel von 33 Grad angesetzt sind und es erlauben, dass die Hände selbst bei ausgestreckten Armen noch entspannt in die Vordertaschen gesteckt werden können.

So viel Lässigkeit überzeugt auch das Topmodel Toni Garrn. Bereits zum zweiten Mal hat die Hamburgerin für das in ihrer Heimat ansässige Modehaus eine Capsule-Collection entworfen. Dieses Mal gemeinsam mit ihrem Bruder Niklas. Entstanden ist EQL – eine Unisex-Linie, die ein Statement für Gleichberechtigung setzt. Die Hosen, Blusen und Sweatshirts können von Männern wie von Frauen getragen werden. Denn auch hier gilt: Der Name ist Programm.

Der einzige Closed-Shop in der Schweiz befindet sich in der Herrenwelt von Jelmoli.

Text: Tina Bremer

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