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Trend-Stoff: So tragen Sie diese Saison Samt

Es führt diesen Herbst kein Weg dran vorbei: Samt ist im Trend. Besonders in den Herbstfarben Bordeaux, Smaragdgrün und Nachtblau ist der Stoff gerade beliebt. Und wenn Sie das weiche Material richtig kombinieren, entstehen echte Hingucker-Outfits, die trotz Glamour problemlos auf der Strasse getragen werden können.

So tragen Sie Samt diesen Herbst:

Akzente setzen

Dieser schöne Stoff zeigt mit Vorliebe seine satten Farben und teilt nicht gerne die Aufmerksamkeit mit anderen Stoffen. Darum lassen sich damit auch wunderbar Akzente setzen. Wählen Sie für Ihr Outfit höchstens ein Stück aus Samt und lassen Sie dieses dafür so richtig glänzen.

Blazer aus Samt sind dabei diese Saison immer eine gute Idee. Für die kälteren Tage ist ein samtener Mantel ebenfalls ein Hingucker. Auch an den Füssen wird diesen Herbst gerne Samt zur Schau gestellt – glänzende Stiefeletten, Sneakers oder Pumps machen das Outfit zum Hit.

Und bei Accessoires machen Sie mit Samt alles richtig: ob Tasche oder verspielter Gürtel – mit diesem Stoff werten Sie jeden Look auf.

Richtig mixen

Nicht jeder Stoff lässt den Samt allerdings seine volle Wirkungskraft entfalten. Achten Sie darauf, kein Material zu kombinieren, das dem Samt Konkurrenz machen könnte – das gilt auch für Schmuck.

Für einen ungezwungen schicken Look kombinieren Sie den Stoff mit Jeans und T-Shirt. Etwas femininer wirkt er in Kombination mit Seide oder Chiffon. Und für mehr Sexappeal sorgt die Kombination von Samt und Leder.

Achten Sie dabei immer darauf, keinen zu dünnen oder zu stark reflektierenden Samt zu verwenden, denn dies wirkt schnell billig. Viel mehr lohnt sich ein hochwertiger Stoff aus festem Samt.

Muntere Muster

Ein weiterer Weg, den glamourösen Stoff Samt etwas aufzulockern, sind Muster. Egal ob auf dem Stoff oder nur kombiniert, mit verspielten Mustern wie Spitze oder Blumen wirkt Samt edel und feminin. Auch zu Streifen wirkt er souverän.

Ihrer Kreativität und Ihrem Stil sind diese Saison keine Grenzen gesetzt. Trauen Sie sich und starten Sie mit Samt stilvoll in den Herbst.

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Aus dem Magazin

Karl der Grosse

Der Modezar Karl Lagerfeld prägt seit über fünf Dekaden die Fashionszene. Regelmässig kührt er eine andere Schönheit zu seiner Muse. Eine bleibt: seine Birmakatze Choupette.

Er ist aus der Welt der Mode nicht wegzudenken: Kaiser Karl, wie der Modeschöpfer Lagerfeld gern betitelt wird, bringt pro Jahr gut und gern an die zwanzig Kollektionen heraus. Für seine eigene Linie – die Casualmode für Frauen und Männer im mittleren Preissegment sowie Taschen, Schuhe, Schmuck, iPhone­Hüllen und Schlüsselanhänger umfasst –, als Chefdesigner von Chanel, als Verantwortlicher der Damenkollektion von Fendi und in Kollaborationen wie kürzlich mit Vans für eine Sneakerlinie. 1987 entdeckte er die Fotografie für sich, und selbstverständlich nimmt er seine Kampagnen höchstpersönlich auf. Berühmt sind auch seine Porträtfotografien, unter anderem jene von Prinzessin Caroline von Monaco, mit der er seit Jahren eng befreundet ist, oder die des Künstlers Jeff Koons. Die diesjährige Paris Photo, eine der grössten internationalen Messen für Fotografie, lud ihn im November als Ehrengast ein.

Karl Lagerfeld, gemäss seinen Angaben 1935 geboren in Hamburg, lebt in Paris, seit er sechzehn Jahre alt war. Wenn er spricht, wechselt er fliessend von Deutsch zu Französisch, auch Englisch beherrscht er einwandfrei. Seine Mutter muss eine emanzipierte Persönlichkeit gewesen sein, die ihrem Sohn beibrachte, dass Männer nicht wichtiger sind als Frauen. Sie trug bereits 1919 einen Kurzhaarschnitt und bewies damit durchaus Wagemut. Sein Gespür für Mode hat er vermutlich seinem Vater zu verdanken. Der Fabrikant von Kondensmilch legte sehr viel Wert auf sein Erscheinungsbild. Als Karl noch ein Teenager war, bestellte der Vater bei seinem Schneider massgefertigte Anzüge für seinen Sohn. Wobei dessen Flair für Mode noch früher sichtbar wurde: Als kleiner Junge wollte er sich nach dem Mittagsschlaf stets umziehen. Heute trägt der Designer einerseits natürlich seine eigene Linie. Andererseits aber auch Stücke von Givenchy, Designs von Raf Simons und Anzüge von Dior Homme. Angeblich nahm er im Jahr 2000 über vierzig Kilogramm ab, um in die schmalen Anzüge von Hedi Slimane zu passen.

Fast so fleissig, wie er Kollektionen entwirft, erklärt er ein Model oder eine Schauspielerin zu seiner Muse – das kommt einer Krönung gleich. Inès de la Fressange, Claudia Schiffer, als deren Entdecker er gilt, Keira Knightley, Beth Ditto, Kristen Stewart oder Lily-Rose Depp, die Tochter seiner früheren Muse Vanessa Paradis, sind nur einige von ihnen. Sein aussergewöhnlichstes Model ist jedoch seine Katze Choupette, die einen eigenen Twitter-Account besitzt und sich ihrer über 100 000 Follower auf Instagram rühmen kann. Eigentlich gehörte sie ja dem Model Baptiste Giabiconi, einem der ganz wenigen männlichen Musen Lagerfelds. Dieser hatte sie ihm ursprünglich nur vorübergehend zur Pflege gebracht. Die Bindung des Designers zum Tier war dann aber so eng, dass es fort an beim Deutschen blieb.

Der Modemann besitzt zwar keinen Computer, aber eine Bibliothek, die mehr als 300 000 Bücher umfassen soll. Er, der sich selber nicht als intellektuell, sondern nur als «ziemlich kultiviert» bezeichnet, hat auch schon Nietzsche-Bände herausgegeben (bei Steidl), zwölf Manuskripte des deutschen Philosophen. So kreativ, wie er mit Stoffen umgeht, gebraucht er auch die Sprache. Er spricht schnell und in Sätzen, die sitzen. Seine Zitate sind so legendär, dass es eine Facebook-Seite gibt, die ausschliesslich seinen berühmtesten Sprüchen gewidmet ist. Eine Kostprobe eines «Karlism»? «Ich habe alles in meinem Kopf. Das ist auch besser, so kann ich es überallhin mitnehmen.» Oder: «Ich gehe nie ohne meine dunkle Brille raus. Ich möchte sehen, nicht beobachtet werden.» Die Brille mit den dunklen Gläsern ist sein Markenzeichen, auch seine schwarzen Lederhandschuhe und sein silbriges Haar, das er zu einem Pferdeschwanz bindet und pudert. Längst ist er selbst zur Ikone geworden. Ein Karl für die Ewigkeit.

KARL LAGERFELD Accessoires sind im schweizweit einzigen Shop im Parterre erhältlich, die Mode in der 2. Etage.

Text: Nina Huber
Foto: Karl Lagerfeld

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