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Drei Fragen an Parfumeurin Christine Nagel

(Steffi Hidber): Der Claim des neuen Duftes lautet: «The scent of the Hermès girl». Wie sind Sie bei der Kreation vorgegangen?

(Christine Nagel): «Der Arbeitstitel des Duftes hiess intern Carte Blance, und genau so durfte ich ihn erschaffen – mit völliger Freiheit. Weil die Vergangenheit hier bei Hermès nie wirklich die Vergangenheit ist, haben wir gewisse «Codes» der Marke darin integriert... aber man könnte den neuen Duft als Remix der Hermès-Traditionen verstehen.»

Woher kommt der Name des Duftes?

«Twilly» ist eine der neueren Hermès-Kreationen aus Seide – ein hübsches, schmales Band. Dieses kann man ums Handgelenk binden, um den Hals... oder auch an eine Tasche oder ins Haar. Da gerade jüngere Frauen ohnehin die klassischen Carrées ihrer Mütter «zweckentfremden» und mit einer gewissen Sorglosigkeit zu ihrem eigenen Look machen, haben wir den Duft diesem Produkt gewidmet.»

Welche Ingredienz in «Twilly d’Hermès» ist Ihr persönlicher Favorit?

«Ich kann mich nicht entscheiden... ich liebe sie alle! Die drei Hauptingredienzen sind Ingwer – aber die richtig scharfe Sorge, die fast ein bisschen brennt, Tuberose und Sandelholz. Die Tuberose liebe ich für ihren üppigen, fast obszönen Duft, der ziemlich theatralisch ist. Zusammen mit dem frischen Ingwer und warmem, milchigem Sandelholz ergibt es eine Komposition, die ich gerne mit einer Bande von drei jungen Frauen vergleiche: Alle drei sind eigenständige Persönlichkeiten, funktionieren aber gemeinsam wunderbar... aber man kann sie stets individuell wahrnehmen.»

Twilly d'Hermès Eau de Parfum kann neu in unserer Parfumerie im Parterre entdeckt werden.

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Bild-Credit: Liz Collins Bild-Credit: Liz Collins