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Kinder und Bildschirme: Drei Tipps für weniger Stress

Als Mutter von zwei Teenager-Töchtern kann ich aus Erfahrung reden, dass Smartphones, iPods und Tablets das Leben mit Kindern durchaus bereichern: Meine Mädchen gehörten quasi fast zur ersten Generation, in der ein portabler Bildschirm ein Bestandteil der Kindheit wurde!

Trotz (subjektiv gefühlter) Offenheit für Hörspiele, Apps und Games ist der Umgang mit neuen Medien sowohl für Eltern, wie auch für die Kinder selbst eine Herausforderung – denn Langeweile hat inzwischen fast keiner mehr.

Umso wichtiger ist es, dass man sich als Familie aktiv darum bemüht, das Zwischenmenschliche «Live-Erleben» zu zelebrieren: Bei uns persönlich findet das vor Allem beim Essen statt (bei Mahlzeiten sind Bildschirme strikt verboten), sowie im Unternehmen von Ausflügen und Spaziergängen in der Stadt und in der Natur.

Hier habe ich für Sie noch drei Tipps zusammengetragen, die das Gestalten von «Bildschirmzeit» mit Kindern hilfreich sein könnten:

Tipp 1: Bildschirmzeit einschränken

Kein Kind, sei es fünf oder fünfzehn, kann seinen Bildschirmkonsum selbst regulieren. Das fällt sogar uns Erwachsenen schwer! Fixe Regeln erleichtern den täglichen Umgang mit Smartphones und Tablets. Dazu gehören auch festgelegte Zeiten, in denen das Kind den Bildschirm darf, und auch Dinge wie «keine Apps ohne Erlaubnis herunterladen» oder den Umgang mit Chats wie WhatsApp oder auch Snapchat.

Tipp 2: Bildschirmfreie Nächte

Pädagogen empfehlen, dass Kinder unbedingt 1 bis zwei Stunden vor dem Schlafen gehen keinen Bildschirm mehr nutzen sollten: Dies hat mit der Produktion des Schlafhormons Melatonin zu tun, dessen Produktion gehemmt wird, wenn das Auge und Hirn Helligkeit wahrnimmt.

Tipp 3: Vorbild sein

Das ist wohl einer der schwierigsten Ratschläge in Bezug auf Bildschirmzeit mit Kindern (speziell für mich als Bloggerin und Texterin, die berufshalber sehr viel Zeit online verbringt): Das Smartphone auch mal weglegen können, auf dem Sofa liegen und ein gutes Buch lesen und auch kleine Dinge zelebrieren wie ein Brettspiel oder eine Wanderung auf den Uetliberg – wir «Grossen» leben im Idealfall vor, dass das eigentliche Leben fernab vom Screen passiert.

Und im Zweifelsfall können Sie Ihr Kind gerne auch fragen, ob es sich später lieber an einen tollen Ausflug zurückerinnert, oder an seinen High Score beim Supermario spielen. Und ja, mit der «Mario!»-Antwort werden Sie trotzdem rechnen müssen!

(Bild-Credit: Kelly Sikkema, via Unsplash)

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