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Männer: Mehr Mut zum Hut

Ein Hut macht aus einem Kerl ein Edelmann. Dieser modischen Philosophie folgte bis vor wenigen Jahrzenten noch jeder selbstbewusste Mann. Das Blatt wendete sich, als sich Schauspieler, Politiker und Geschäftsmänner plötzlich vermehrt «oben ohne» zeigten. Und viele Männer folgten dem Beispiel.

Mit Hut zum perfekten Outfit

Heute ist der Hut ein Statement. Trägt «Mann» einen Hut, fällt er auf, strahlt Klasse und Stil aus. Vorausgesetzt, er trägt den richtigen Hut. Farblich sollten Sie sich bei der Wahl des Hutes an den Accessoires und Farben ihres Outfits orientieren.

Bei der Form ist es nicht ganz so einfach. Ein Zylinder zum lockeren Freizeit-Veston passt genauso wenig wie eine Melone zum Frack. Grundsätzlich passen zu den meisten Outfits jedoch auch die meisten Hutformen. Viel entscheidender ist, ob der Hut auch zum Träger passt. Denn jeder noch so schöne Hut kann auf dem Kopf des falschen Trägers komisch wirken. Ein schmales und langes Gesicht wird von einem hohen Hut noch mehr betont. Ein zierliches Modell kommt auf dem Kopf eines massigen Mannes nicht infrage. Grundsätzlich können Sie mit folgenden Standard-Formen jedoch nicht viel falsch machen.

 Der Trilby wirkt trendig und ausgesprochen jung.

Der Trilby wirkt trendig und ausgesprochen jung.

Der Fedora wirkt sehr elegant.

Der Fedora wirkt sehr elegant.

Unnützes aber spannendes Wissen zum Schluss

Der aktuell teuerste Panama-Hut heisst schlicht und einfach «The Hat» und wird vom anerkannterweise weltbesten Panama-Hutmacher Simón Espinal gewebt und in Form gebracht. Der Meister braucht für einen einzigen Hut 5 Monate, was den Preis von 100'000 US-Dollar mehr als rechtfertigt.

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