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Moli

Moli lernt zu recyclen

Die Freunde von Moli dem Murmeltier bringen ihm auf spielerische Weise bei, wie man recycelt, und zeigen ihm so, wie er auf seine Umwelt achtgeben kann.

Eines Nachmittags ertönte vergnügtes Gekicher aus der Jelmoli Kinderwelt. Das Murmeltier Moli und seine Freunde Spitzmaus Lola, Erwin das Zebra und die alte Schildkröte Carla spielten Fangen und tobten durch die ganze Abteilung.

Nach einer weiteren Runde Fangen war es Zeit für eine Verschnaufpause und die tierischen Freunde liessen sich erschöpft, aber zufrieden in einer Ecke der Kinderwelt nieder. «Was für ein Spass!», keuchte Moli das Murmeltier ausser Atem. Das Spielen hatte ihn durstig gemacht und im Nullkommanichts hatte er seine Wasserflasche leer getrunken. Moli knüllte die leere PET-Flasche zusammen, zielte auf den Abfalleimer und…Treffer. «Yippie!», freute sich das Murmeltier und sprang in die Luft.

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Als keine Reaktion von seinen Freunden ertönte, drehte sich Moli zu ihnen um und war ganz erstaunt, als niemand von seinem Super-Treffer beeindruckt war. «Habt ihr das gesehen? Ich habe beim ersten Versuch den Abfalleimer getroffen!»

Erwin räusperte sich aber sagte nichts und Lola schaute etwas verlegen drein. «Aber Moli», meinte Carla schlussendlich, «die PET-Flasche gehört doch nicht in den Abfall, sondern die recyceln wir!».

«Recy-was?», fragte Moli verdutzt. «Recycling», wiederholte Carla, «das bedeutet Wiederverwertung und heisst, dass wir Dinge, wie deine PET-Flasche, nicht in den Abfall wegwerfen, sondern dass wir sie sammeln und ihr Material wiederverwertet wird.»

«Ja genau. Und so kann man nämlich die Verschmutzung unserer Umwelt vermindern und ebenfalls dazu beitragen, dass Rohstoffe, wie das Plastik, aus dem deine Flasche besteht, nicht verschwendet werden», fügte Zebra Erwin hinzu und nimmt Molis Flasche aus dem Abfalleimer. «Aus dieser Wasserflasche kann man entweder neue Plastik-Flaschen herstellen oder etwas ganz anderes daraus machen.»

«Ach so, das wusste ich gar nicht. Dann werfe ich meine PET-Flaschen ab jetzt nicht mehr in den Abfall», versprach Moli seinen 3 Freunden. «Es geht nicht nur um die Plastik-Flaschen, sondern auch um viele weitere Dinge, die wir jeden Tag verwenden», korrigierte ihn Lola die Spitzmaus.

«Wer möchte Moli erzählen, welche Gruppen von Abfällen es gibt?», fragte Carla in die Runde. «Ich, ich», sagte Lola und streckte eifrig ihre kleine Pfote in die Höhe. Carla nickte der Spitzmaus aufmunternd zu. «Also, da hätten wir PET- und Plastik-Flaschen, Papier, Glas, Aluminium, Kompost und andere Abfälle wie zum Beispiel Batterien.»

«Sehr gut Lola», lobte Carla, «aber damit der Abfall überhaupt recycelt werden kann, muss er zuerst getrennt werden.» Carla, Erwin und Lola führten Moli das Murmeltier in ihre Recycling-Ecke. Da standen lauter Tonnen in allen möglichen Farben.

«Hier haben wir zum Beispiel die blaue Tonne für deine Flasche», sagte Lola und zeigte auf einen der Container. Erwin hatte immer noch Molis Wasserflasche dabei. Er holte aus, zielte und ... Treffer. Die Flasche landete in der blauen Tonne. «Hurra!», freute sich das Zebra und brachte Moli und die anderen zwei Freunde zum Lachen. «Siehst du, so können wir Spass haben und gleichzeitig etwas für unsere Umwelt tun.»

«Das ist ja lustig, aber wie soll ich mir denn merken, welche Abfälle in welche Tonne gehören?», meinte Moli etwas entmutigt. «Hmmm», die Freunde überlegten. Sie kannten dieses Recycling schon lange. «Ich habe eine Idee», sagte Moli, «wir können Zeichnungen der Abfälle machen und auf die Tonnen kleben, bis ich es auswendig weiss.» Das hielten alle für eine gute Idee und die drei Freunde wollten Moli gerne beibringen, wie man recycelt. Also machten sie sich gleich ans Zeichnen und kurz darauf klebte an jedem Container ein selbstgemaltes Bild. Seither landen Molis Abfälle immer am richtigen Ort.

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